Krekoodel startet ins neue Jahr

Seit drei Jahren gibt es die Kremser Foodcoop und sie will weiter wachsen

Die Kremser Kooperative für dezentrale Lebensmittelnetzwerke, „Krekoodel”, startet am 5. Jänner mit dem  nächsten Stammtisch ins neue Jahr.

 

Die Kremser Foodcoop hat derzeit etwa 50 Mitglieder aus allen Altersgruppen. Von Studierenden bis Pensionisten sind mit dabei und ein Anliegen ist ihnen gemeinsam: Ernährungssouveränität mit Unterstützung kleinräumiger biologischer Landwirtschaft und damit einer massiven Verringerung des ökologischen Fußabdrucks durch kürzestmögliche Transportwege der Produkte. Die Foodcoop kooperiert auch mit CSA Kamptal, einem kleinen CSA-Betrieb in der Nähe.

CSA steht für Community Supported Agriculture und damit für eine solidarische Landwirtschaft, die die Existenz der Produzenten sichert.

Was ist überhaupt eine Foodcoop?

Eine FoodCoop (Food Cooperative, zu Deutsch: Lebensmittelkooperative) ist der Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen.

Der österreichweite Zusammenschluss foodcoops.at formuliert es so: „FoodCoops sind nicht gewinnorientierte selbstverwaltete Gemeinschaften, die eine Infrastruktur zur Besorgung und Verteilung von fairen und nachhaltigen Produkten (hauptsächlich Lebensmittel) bieten. Alle Mitglieder einer FoodCoop müssen das Recht zur Mitbestimmung haben.“

In Krems ist die Foodcoop „Krekoodel” nun schon rund drei Jahre aktiv und bietet in den ehemaligen Räumlichkeiten der Schlosserei Braun am Kremser Pfarrplatz 5 alle Informationen über die Abläufe einer Foodcoop und die dort angebotenen Lebensmittel.

Wie kann man mitmachen?

Das Prinzip ist einfach: Mitglied werden, Mitgliedskonto per Überweisung auffüllen, den Wocheneinkauf im Web auf www.krekoodel.at bis Dienstag bestellen und ab Freitag Mittag im Gewölbe, dem Krekoodel-Lokal in der ehemaligen Schlosserei Braun am Pfarrplatz Krems abholen.

Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich in einem oder mehreren von bislang sechs Arbeitskreisen mit und beteiligen sich an sogenannten „Speisereisen“, bei denen Produzenten besucht werden.

Und was gibt es alles?

An die 30 regionale Produzenten bieten eine große Auswahl an Obst, Gemüse, Säften, Essig, Öl, Teigwaren, Brot und Gebäck, Mehl, Verjus, Wein, Tee, Kräutern, Honig, Fleisch, Wurst, Milch, Joghurt, Käse von Kuh, Schaf und Ziege, Pilze, Eier, Nüsse, Samen & Saaten, Fermentiertes und Eingelegtes, Chutneys, Marmeladen, Pesti und noch etliches mehr.

Jeden ersten Samstag im Monat findet im nebenan gelegenen Pfarrcafé der Pfarre St. Veit von 10 bis 12 Uhr der Foodcoop-Stammtisch statt, wo sich die Mitglieder untereinander regen Austausch halten und Interessierte Gelegenheit haben, sich zwanglos zu informieren. Der nächste Stammtisch findet am 5. Jänner statt.

Besichtigungen und persönliche Informationsgespräche können aber jederzeit auch unter foodcoopkrems@riseup.net bzw. telefonisch unter 0664  14 54 255 vereinbart werden.

www.krekoodel.at

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